II.BERLINER MUSIK-FILM-MARATHON 10.-24. April 2012
 

 

   

                              Selbstportrait

 

Theo Janßen Filmemacher und Musiker

 

Geboren 16.10.1949.

Von 1970 - 1978 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Fotografie, Film, Video).

Von 1979- 81 Mitarbeit im ‚Ruhrfilmzentrum’ Witten an einem 5-teiligen Dokumentarfilmprojekt (´Geschichte und Gegenwart´, ´Arbeiten und Leben im Bergbau´).

Seit 1981 Arbeit als Filmemacher und Musiker (als Saxophonist in verschiedenen Formationen). Diverse Magazinbeiträge und Dokumentarfilme fürs Fernsehen und für die Leinwand. Komposition und Einspielung von Filmmusiken, zumeist mit dem Komponisten Ernst Bechert (darunter ´Eine deutsche Revolution´ von Helmut Herbst, 1981).

1991 Lehrauftrag/Vertretungsprofessur für Filmmusik an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Von 1992 - 2005 fester freier Mitarbeiter im NDR Fernsehen.

Von 1993-1995 Ausrichtung von Symposien (´Film und Fotografie´, ´Montage´und ´Tonspur´) für das Europäische Dokumentarfilminstitut in Mühlheim a.d. Ruhr (EDI).

 

Sonntag 15. April 2012                                                                                           20.00 Uhr

 

OSKAR SALA. EIN ALCHEMIST DER ELEKTRONISCHEN MUSIK (BRD 1988)
Regie: Theo Janßen
Produktion: NDR

45 min., Beta SP

 

Auf Oskar Sala bin ich Mitte der 1980er aufmerksam geworden, durch einen Text mit vielen Bilddokumenten und Fotografien über die Geschichte elektroakustischer Instrumente, über deren Erfinder und ihre Obsessionen.* Und es war eben auch zu lesen, dass es da noch jemanden gibt aus der Pionierzeit synthetischer Klangerzeugung, in Berlin lebend und immer noch ‚praktizierend’ - auf seinem ‚Mixturtrautonium’. Einen ersten Kontakt bzw. Dreh hatte ich dann mit Sala 1986 für einen Film über „Synthesizer“, zwei Jahre später konnte ich ein Portrait über ihn drehen für die Kulturredaktion des NDR. Eine Woche lang begleiteten wir ihn täglich in sein Charlottenburger Studio, wo dieses phantastische Mixturtrautonium stand, ein Schneidetisch und alles, was er für die Vertonung von Filmen so brauchte. In eben dieser Zeit wurde auch Hitchcocks „ Die Vögel“ ausgestrahlt. So konnten wir Oskar Sala vorm Fernseher zeigen, seine Arbeit an diesem Film kommentierend. (Theo Janßen)

 

* Ausstellungskatalog ‚Für Augen und Ohren’, Akademie der Künste,  Berlin 1980

 

In Anwesenheit von Theo Janßen

 


 

Kinofilme
  (Auswahl)  
   
2011  Hafensinfonie, 60 min., Farbe+s/w, NDR Big Band
2005 Palette revisited, 60 min., Beta, Farbe, Filmförderung HH
1993 Concentrate on this little thing - der Komponist Conlon Nancarrow, 30 min, 16mm, Farbe, Filmförderung HH/arte
1992  Adler passen auf Menschen auf, 45 min., 16mm, Farbe, Filmförderung HH
1985 Schöne Aussicht, 30 min., 16 mm, s/w, Filmförderung HH
1983 Im Moor, 16 mm, s/w, 20 min., Filmförderung HH
   
TV-Filme   (NDR)
   
2011 Die Zimmerer, 30 min. 
  Die Tischler, 30 min.
2010  Der Schuhmacher, 30 min.
2005 Hamburgs 50er Jahre, 45 min.
2004 Jazznacht – Night and Day, 300 min.
1999  Fette Beats, Coole Reime, 45 min.
1998 Gärten und Parks, 45 min.
1996 Stadtansichten, 30 min.
1993  Kampnagel, 45 min.
1988 
OSKAR SALA: EIN ALCHEMIST DER ELEKTRONISCHEN MUSIK, 45 min.
1986 Synthesizer, 30 min.
1985  Saxophon, 30 min.
1983 Ein Bunker wird bemalt, 30 min.